Samstag, 21. März 2015
Wahrheit
feivel92, 20:16h
Dieser Blog heißt „Tell The Truth“, deshalb wird auch der erste Text davon handeln.
Was ist „Wahrheit“ überhaupt? Gibt es eine „absolute Wahrheit“? Ist das Gegenteil von Wahrheit die Lüge? Fragen über Fragen deren Antworten meist schwieriger zu finden sind als man zuerst vermutet.
Schauen wir uns einmal unsere heutige Welt an: Seitdem es die Menschheit gibt existiert auch Krieg und Zerstörung. Dies ist der brutalste und zerstörerischste Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses seine eigene Wahrheit durchzusetzen. Auch in der Religion (egal ob Christentum, Islam, Judentum, etc), in der es doch eigentlich um Glauben anstatt um Wissen gehen sollte, bringen sich die Menschen seit jeher unter dem Denkmantel, dass eine Religion die Wahre ist und die Anderen ihr folgen müssen, um.
Jede Partei, Religion, Staatsform, Organisation, Wissenschaft, etc. verkündet ihre eigene Wahrheit (von der sie natürlich überzeugt ist) und versucht den Rest mit Hilfe von Beweisen davon zu überzeugen. Auf Parteiebene geschieht das meist diplomatisch, in anderen Bereichen aber leider häufig nicht. Zwei große Gegensätze der heutigen Zeit sind der Kapitalismus und der Kommunismus. Beide beanspruchen für sich, dass ihr Weg der richtige sei und beiden sind schon unzählige Menschen zum Opfer gefallen.
Anhand dieser negativen Beispiele ist schon deutlich zu erkennen, dass Wahrheit niemals objektiv, sondern immer subjektiv ist.
Wir Menschen werden von Erfahrungen getrieben. Erfahren wir etwas nicht selbst am eigenen Leib, verstehen wir es nicht. Ein wohlhabender und in Wohlstand aufgewachsener Mensch wird zum Beispiel niemals die Ängste und Nöte eines Armen nachempfinden können, da er sie schlichtweg niemals selbst erfahren und durchlebt hat. Ein Sehender wird niemals die Probleme eines Blinden nachempfinden können, ein Geschäftsmann nie die einer Hausfrau. Somit ist unsere eigene Wahrheit oder Meinung auch nur das Resultat unserer Erfahrungen! Und die sind selbstverständlich subjektiv. Durchschnittlich hält ein Mensch der im Westen aufgewachsen ist aufgrund seiner Umgebung und Kultur den Kapitalismus und das Christentum für gut. Ein Mensch aus dem Osten würde dem widersprechen. Wenn sie beide keine negativen Erfahrungen mit ihrer Lebensform machen, haben sie auch keinen Grund ihre Wahrheit/Meinung oder ihren Glauben zu ändern. Akzeptieren wir das und lassen dem anderen seine Meinung, seine Überzeugungen, seine Wahrheit, wie sinnlos ist dann ein Streit und Krieg? Ist Streit, egal ob auf der großen Weltbühne oder in persönlichen Beziehungen, nicht meist nur die Wechselwirkung zwischen dem Angriff auf die Wahrheit/Meinung eines anderen und die darauf folgende Verteidigung gegen diesen Angriff?
Vielleicht wäre es nützlicher wenn jeder seine Wahrheit für richtig hält, denn sie ist die Ansammlung seiner eigenen Erfahrungen und kann demnach auch nicht falsch sein. Aber gleichzeitig lässt man auch den Anderen genug Raum ihre Wahrheit für die „Absolute“ zu halten.
Wäre die Welt dann nicht schon einmal ein bisschen friedlicher als zuvor?
Auch dieser Text ist nur die Spiegelung meiner eigenen Erfahrungen und der daraus resultierenden Meinung. Vielleicht ist sie deiner ähnlich, vielleicht auch nicht. Aber weder du noch ich, sondern wir beide haben Recht.
Was ist „Wahrheit“ überhaupt? Gibt es eine „absolute Wahrheit“? Ist das Gegenteil von Wahrheit die Lüge? Fragen über Fragen deren Antworten meist schwieriger zu finden sind als man zuerst vermutet.
Schauen wir uns einmal unsere heutige Welt an: Seitdem es die Menschheit gibt existiert auch Krieg und Zerstörung. Dies ist der brutalste und zerstörerischste Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses seine eigene Wahrheit durchzusetzen. Auch in der Religion (egal ob Christentum, Islam, Judentum, etc), in der es doch eigentlich um Glauben anstatt um Wissen gehen sollte, bringen sich die Menschen seit jeher unter dem Denkmantel, dass eine Religion die Wahre ist und die Anderen ihr folgen müssen, um.
Jede Partei, Religion, Staatsform, Organisation, Wissenschaft, etc. verkündet ihre eigene Wahrheit (von der sie natürlich überzeugt ist) und versucht den Rest mit Hilfe von Beweisen davon zu überzeugen. Auf Parteiebene geschieht das meist diplomatisch, in anderen Bereichen aber leider häufig nicht. Zwei große Gegensätze der heutigen Zeit sind der Kapitalismus und der Kommunismus. Beide beanspruchen für sich, dass ihr Weg der richtige sei und beiden sind schon unzählige Menschen zum Opfer gefallen.
Anhand dieser negativen Beispiele ist schon deutlich zu erkennen, dass Wahrheit niemals objektiv, sondern immer subjektiv ist.
Wir Menschen werden von Erfahrungen getrieben. Erfahren wir etwas nicht selbst am eigenen Leib, verstehen wir es nicht. Ein wohlhabender und in Wohlstand aufgewachsener Mensch wird zum Beispiel niemals die Ängste und Nöte eines Armen nachempfinden können, da er sie schlichtweg niemals selbst erfahren und durchlebt hat. Ein Sehender wird niemals die Probleme eines Blinden nachempfinden können, ein Geschäftsmann nie die einer Hausfrau. Somit ist unsere eigene Wahrheit oder Meinung auch nur das Resultat unserer Erfahrungen! Und die sind selbstverständlich subjektiv. Durchschnittlich hält ein Mensch der im Westen aufgewachsen ist aufgrund seiner Umgebung und Kultur den Kapitalismus und das Christentum für gut. Ein Mensch aus dem Osten würde dem widersprechen. Wenn sie beide keine negativen Erfahrungen mit ihrer Lebensform machen, haben sie auch keinen Grund ihre Wahrheit/Meinung oder ihren Glauben zu ändern. Akzeptieren wir das und lassen dem anderen seine Meinung, seine Überzeugungen, seine Wahrheit, wie sinnlos ist dann ein Streit und Krieg? Ist Streit, egal ob auf der großen Weltbühne oder in persönlichen Beziehungen, nicht meist nur die Wechselwirkung zwischen dem Angriff auf die Wahrheit/Meinung eines anderen und die darauf folgende Verteidigung gegen diesen Angriff?
Vielleicht wäre es nützlicher wenn jeder seine Wahrheit für richtig hält, denn sie ist die Ansammlung seiner eigenen Erfahrungen und kann demnach auch nicht falsch sein. Aber gleichzeitig lässt man auch den Anderen genug Raum ihre Wahrheit für die „Absolute“ zu halten.
Wäre die Welt dann nicht schon einmal ein bisschen friedlicher als zuvor?
Auch dieser Text ist nur die Spiegelung meiner eigenen Erfahrungen und der daraus resultierenden Meinung. Vielleicht ist sie deiner ähnlich, vielleicht auch nicht. Aber weder du noch ich, sondern wir beide haben Recht.
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